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Drei Gänse Kunst Gemälde Aquarell |
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Preis pro Einheit (1):
CH 2 679,24 (inkl. 7.6 % MwSt.)
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Drei Gänse ein Aquarell Kunst Gemälde von Annemarie Speerli
Das Gemälde stellt drei Rostgänse dar. Die Rostgans (Tadorna ferruginea) ist eine der sieben Arten der im deutschen Sprachraum inclusive der Schweiz auch als Kasarkas bezeichneten Gattung Tadorna, die der oft als Halbgänse bezeichneten Unterfamilie Tadorninae zugerechnet werden. AussehenMännliche RostgansBeide Geschlechter sind sich sehr ähnlich, nur das Männchen ist an seinem schmalen schwarzen Halsring vom Weibchen unterscheidbar. Beide Geschlechter sind intensiv rostbraun oder rostgelb gefärbt und haben einen heller gelblichen oder weißen Kopf. Die Vorderflügel sind weiß oder weißlich, Schwingen und Schwanz sind schwarz, doch sieht man dies nicht, wenn die Vögel stehen oder schwimmen. Wenn sie fliegen, wirken Rostgänse allerdings kontrastreich schwarz-weiß. VerbreitungVerbreitet ist die Rostgans hauptsächlich im Inneren Asiens, wo sie in Steppen- und Wüstenzonen vornehmlich flache, salzhaltige Seen und Lagunen besiedelt. Rostgänse als Neozoen in EuropaRostgänse, die in freier Wildbahn in Europa leben, wurden entweder ausgesetzt oder sie flüchteten aus einer Gefangenschaft — oder sie sind Nachkommen von ausgesetzten oder entflohenen Gänsen. Trotz der hübschen Erscheinung ist die Rostgans in Europa nicht von allen gern gesehen, denn die Exotin bedroht einheimische Vögel. Zur Brutzeit verhält sie sich äusserst aggressiv. Aus ihrem Brutrevier vertreibt sie fast alle Enten und besetzt auch Brutkästen von Schleiereulen und Turmfalken. Die größte Rostganspopulation außerhalb des natürlichen Verbreitungsgebiets lebt in der Schweiz. Die erste in Freiheit brütende Rostgans wurde 1963 in Zürich entdeckt. Seit zehn Jahren vermehrt sie sich exponentiell, vor allem an Kleinseen im Aargau und in Zürich. Dramatisch ist die Situation am Klingnauer Stausee: 2004 wurden dort über 400 Rostgänse gezählt. In den Kantonen Aargau und Zürich wird die Rostgans aktiv bekämpft: Neben Abschüssen werden auch Gelege angestochen, um Bruten zu verhindern. BestandDie IUCN schätzt den Gesamtbestand der Rostgans auf 170.000 bis 220.000 Tiere. Die Art gilt als "nicht gefährdet". VerhaltenRostgänse sind Höhlenbrüter, die mitunter auch selbst Höhlen graben, in denen die Weibchen acht bis elf, teils bis 16 Eier ausbrüten. Während der Brutzeit sind Rostgänse streng territorial und dulden keine anderen Entenvögel (Anatidae) in ihrem Revier. ErnährungRostgänse ernähren sich in erster Linie vegetarisch von Grünteilen und Samen von Kultur-, Steppen-, Litoral- und Wasserpflanzen. Daneben werden auch Kleinkrebse, Würmer und Insekten, selbst Fischchen und Amphibien in geringer Menge aufgenommen. |
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